Landwirtschaftliche Buchstelle Steuerberatung für Landwirte

Aktuelles

Der besondere Tipp: Dürreversicherung wird steuerbegünstigt

Dürreversicherung wird steuerbegünstigt Versicherungen für Landwirte gegen die Folgen von Dürreschäden sollen steuerlich begünstigt werden. Wie die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage bestätigt, ist angesichts der im Sommer des Jahres 2018 eingetretenen enormen Dürreschäden in der Landwirtschaft geplant, für Versicherungen gegen Schäden, die auf Dürre zurückzuführen sind, dieselben günstigen steuerrechtlichen Konditionen anzuwenden, wie sie bereits […]

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Nebeneinander von Pensionszahlungen und Geschäftsführervergütung

Pensionszahlungen an einen beherrschenden Gesellschafter, der daneben als Geschäftsführer tätig ist und hierfür ein Gehalt bezieht, stellen nicht zwingend eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) dar. Zwar vertritt der Bundesfinanzhof die Auffassung, dass der eigentliche Zweck einer Pensionszusage verfehlt wird, wenn bei fortbestehender entgeltlicher Geschäftsführeranstellung Altersbezüge geleistet werden. Im Streitfall indes wurde der sog. Fremdvergleich (Abrede muss […]

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Hofeigenschaft Auch bei vorübergehender Betriebseinstellung

Im Rahmen der Genehmigung eines Hofübergabevertrages gem. §§ 16, 17 HöfeO war streitig, ob überhaupt von einem Hof im Sinne der Höfeordnung gesprochen werden könne. Das OLG Oldenburg (Az.: 10 W 28/18) nahm dazu eindeutig Stellung: Die Einstellung der aktiven Bewirtschaftung des landwirtschaftlichen Betriebs und die damit einhergehende geschlossene Verpachtung der Ackerflächen bis heute führen […]

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Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen Vereinbarungen entscheiden über Steuerabzug

Vereinbarungen zwischen Kindern und ihren Eltern erfordern eine fachkundige Beratung. Wird nämlich bei einer „Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen“ die Übernahme von Kosten für ein Alten- oder Pflegeheim nicht ausdrücklich berücksichtigt, hat das nach einem Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz (Az.: 5 K 2332/17) erhebliche steuerliche Auswirkungen: So ist z. B. der volle Sonderausgabenabzug für die zugesagte Versorgung […]

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Lieferung landwirtschaftlicher Erzeugnisse zum Betrieb einer Biogasanlage

In einem vor dem Finanzgericht Münster verhandelten Fall (Az.: 15 K 102/16 U) ging es um die Frage, ob gegenüber dem eine Biogasanlage betreibenden Komplementär der Gesellschaft eine Entsorgungsleistung durch die Abholung von Gärresten erbracht wurde. Die Klägerin bewirtschaftete die landwirtschaftlichen Betriebe ihrer Gesellschafter und veräußerte Mais an einen von ihnen, der den Mais als […]

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Berücksichtigung einer Abbruchsverpflichtung

Die Verpflichtung des Erbbauberechtigten, das Gebäude bei Beendigung des Erbbaurechts abzubrechen, ist durch einen Bewertungsabschlag bei der Steuer zu berücksichtigen. Die Höhe des Abschlags ist bei Bewertungen im Ertragswertverfahren den Richtlinien für die Bewertung von Grundvermögen (BewRGr) zu entnehmen. Entsprechendes gilt für Gebäude auf fremdem Grund und Boden. Berechnungsgrundlagen, Zeitfenster und Besonderheiten, z. B. wenn […]

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Nachzahlungszinssatz wird nicht gesenkt

Die Kritik am seit mehr als 50 Jahren bestehenden sechsprozentigen Nachzahlungszinssatz war auch Thema des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages (heute im Bundestag – hib – 1044/2019). Das Ergebnis der Sitzung: Der sechs Prozent pro Jahr betragende Zinssatz auf Steuernachforderungen wird nicht gesenkt. Für die Bundesregierung orientiert sich der Nachzahlungszinssatz nicht an den Marktzinsen, sondern an den […]

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Bitcoin als Wirtschaftsgut

Sind virtuelle Währungen Wirtschaftsgüter? Die Richter des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg (Az.: 13 V 13100/19) kamen zu dem Ergebnis, dass bei summarischer Prüfung alles dafür spricht, dass eine Besteuerung von Veräußerungsgewinnen bei sog. Krypto-Assets zulässig ist. Denn virtuelle Währungen können einkommensteuerrechtlich als andere Wirtschaftsgüter qualifiziert werden. Richtig ist es, Krypto-Assets als steuerverstrickte, private Vermögensgegenstände einzustufen, da sie […]

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Versandpauschale für Sachbezug – In die Freigrenze von 44 Euro einrechnen?

Eine Speditionsfirma gewährte ihren Mitarbeitern Sachprämien in Form von Unterhaltungselektronik, Werkzeugen, Kosmetik, Bekleidung, Lebensmitteln und Haushaltsgeräten. Hierzu bediente sie sich eines Versandunternehmens. Jeder bezugsberechtigte Arbeitnehmer konnte über einen Onlinezugang monatlich aus der Angebotspalette eines Online-Anbieters einen Sachbezug auswählen. Anschließend bestellte die Firma die Ware bei dem Online-Versender; der Firma wurden die Sachbezüge in Rechnung gestellt. […]

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Nachträgliches Bekanntwerden „neuer Tatsachen“ Der maßgebliche Zeitpunkt

Nach der Bestimmung des § 173 Abs. 1 Nr. 1 Abgabenordnung (AO) sind Steuerbescheide zu ändern, soweit Tatsachen oder Beweismittel nachträglich bekannt werden, die zu einer höheren Steuer führen. Diese Regelung gilt gleichermaßen für die Änderung der Ablehnung eines Antrags auf Steuerfestsetzung. Maßgebender Zeitpunkt, ob Tatsachen „nachträglich“ bekannt werden, ist der Erlass des Bescheides. Sind Tatsachen […]

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